Australien

Ceres Agriculture, Australien

Zum Betrieb

Besteht seit dem Jahr

2000

Mitarbeiter

105 Mitarbeiter

Viehhaltung

100.000 Rinder (Jahresproduktion)

25.000 Merino Schafe

Landwirtschaftliche Nutzfläche

30.000 ha, davon 16.000 ha Ackerland und 14.000 ha Weideland

Bodenbeschaffenheit

Sandstein- und Basaltböden

Niederschlagsmenge pro Jahr

600 bis 700 mm, je nach Region

Maschinenbestand

4x LEXION 740

2x LEXION 770

3x AXION 950

1x AXION 930

2x AXION 810

1x ARION 630C

1x ARION 620C

Zu Australien

Bevölkerung

Rund 23,6 Mil. Einwohner

3,1 Einwohner pro km² (per 247 acres)

Gesamtfläche

770 million ha (1.902.711.437 acres)

Landwirtschaftliche Nutzfläche

385 million hectares (951.355.718 acres)

Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe

Rund 123.000

Mehr als 70% der Betriebe bewirtschaften unter 500 ha (1.235 acres). 100 Betriebe bewirtschaften mehr als 500.000 ha (1.235.526 acres).

Wir haben hart daran gearbeitet, ein nachhaltiges Geschäft zu entwickeln.

 

Mark Mason ist australischer Landwirt in der sechsten Generation und arbeitete viele Jahre als Agrarwissenschaftler, bevor er im Jahr 2000 gemeinsam mit dem australischen Geschäftsmann Garrick Hawkins das Unternehmen Ceres Agriculture gründete. Eine Farm und zwei Mitarbeiter zählten damals zum Betrieb. „In den vergangenen Jahren haben wir hart daran gearbeitet, ein nachhaltiges Geschäft zu entwickeln und wir hatten am Anfang gar nicht etwas derart Großes im Sinn”, gibt er zu und erklärt: „Es stellte sich aber schnell heraus, wie groß es werden muss, damit es rund läuft. Der Skaleneffekt ist ein Weg, der uns hilft, international wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Dafür sei Nachhaltigkeit ein Muss – im ökologischen wie auch ökonomischen Sinn. Denn: „Wir arbeiten unter sehr schweren Bedingungen in einem Land in dem es bis auf Dieselvergünstigungen keinerlei Subventionen gibt.“ Man könne an die Landwirtschaft mit der Einstellung herangehen, wenig zu investieren, kein Geld auszugeben und nichts Neues zu unternehmen. „Wir haben die gegenteilige Einstellung, denn wir brauchen einen guten Kapitalfluss, um unsere Mitarbeiter zu bezahlen“, beschreibt Mark Mason die Überzeugung, die zur Entwicklung eines Unternehmens der heutigen Größe geführt hat.

„Das Wichtigste für uns bei der Auswahl der Ausrüstung sind Qualität und Zuverlässigkeit. Beides haben wir mit CLAAS.“

 

Der Qualitätsanspruch von Ceres Agriculture geht jedoch über erstklassiges Rindfleisch hinaus. Um effizient zu arbeiten und gleichzeitig eine hohe Qualität sicherzustellen, kommt es auf viele Dinge gleichzeitig an: auf die Menschen, die Maschinen, den Boden, das Klima. Bei den Maschinen haben Mark Mason und sein Team die volle Kontrolle. „Das Wichtigste für uns bei der Auswahl der Ausrüstung sind Qualität und Zuverlässigkeit. Beides haben wir mit CLAAS.“ Neun Traktoren und sechs Mähdrescher von CLAAS setzt das Unternehmen ein. In Bezug auf die Traktoren merkt Mark Mason an, dass insbesondere bei der Ernte des Wintergetreides, wenn acht Wochen rund um die Uhr ohne Unterbrechung gearbeitet werde, verlässliche Maschinen elementar seien. Das gleiche gelte für die Aussaat, wenn die Traktoren mit den 18 Meter Morris Scheiben- oder Zinkensämaschinen und den 11 Tonnen Air Carts (in deutsch: Säwagen) laufen. Aber auch der Komfort für den Fahrer sei wichtig, denn „wenn die Jungs lange in den Maschinen sitzen, hilft ihnen der Komfort, wachsam zu bleiben und Probleme zu vermeiden“, weiß Mark Mason. Eine zusätzliche Herausforderung für die Landwirtschaft im Allgemeinen und für die Maschinen im Besonderen ist das Klima. Im Sommer herrschen oft Temperaturen von weit über 40 Grad Celsius, damit müssen sie klarkommen. Bei CLAAS sei das der Fall. Einen großen Vorteil sieht Mark Mason auch in puncto Kraftstoffverbrauch: „Im Vergleich zu anderen Maschinen auf dem Markt sind sie sehr effizient, was in einem Unternehmen, das an die drei Millionen Liter Diesel im Jahr benötigt, extrem wichtig ist. Vor allem, wenn man die Traktorstunden betrachtet: Unsere Aussaattraktoren laufen rund 2.000 Stunden im Jahr. Wenn wir auch nur ein bisschen Diesel sparen können, hat das starke Effekte.“ Neben Zuverlässigkeit, Effizienz und Komfort ist Service ein extrem wichtiger Faktor für die Maschinenwahl. „Viele der Arbeiten, die wir durchführen, sind zeitkritisch. Wenige Stunden Ausfall pro Tag können uns schnell zehntausende Dollar kosten“, erläutert Mark Mason. Und auch wenn zum Unternehmen eigene Mechaniker gehörten, so könnten diese nicht alles reparieren. Dann könne er sich auf Jeremy Matthews vom Vertriebspartner WJ’s Matthews in Moree – immerhin eine Autostunde entfernt vom Betrieb – mit seinen Leuten verlassen.

„Ich bin sehr stolz auf die Leistung unserer Mitarbeiter. Ohne sie wären wir nicht da, wo wir heute sind“

 

105 Vollzeitbeschäftigte, verteilt auf die Unternehmensbereiche Rinder, Schafe, Anbau und Logistik sowie Verwaltung und Buchführung, gehören heute zu Ceres Agriculture. Es sei aber nicht leicht, gute Leute zu bekommen, beschreibt Mark Mason. „Wir sind recht isoliert hier, hundert Kilometern von der nächsten Stadt entfernt.“ Doch man biete den Mitarbeitern gute Bedingungen. Verantwortungsgefühl, Engagement und Teamgeist. Das seien die Eigenschaften, die das Ceres-Team auszeichnen. „Ich bin sehr stolz auf die Leistung unserer Mitarbeiter. Sie arbeiten sehr viel und engagieren sich für das Unternehmen. Ohne unsere Mitarbeiter wären wir nicht da, wo wir heute sind“, ist der Chef überzeugt. So wundert es auch nicht, dass die Unternehmenswerte Sorgfalt, Qualität und Respekt lauten. „Ein Tag, an dem wir etwas herstellen, auf das wir mit Grund stolz sein können, etwas, das Leute essen wollen, das ist gute Arbeit“, erklärt Mark Mason und ergänzt: „Ich glaube, die Herstellung von Nahrung hat etwas Grundsätzliches, etwas Bereicherndes. Das kann man schwer überbieten.“ Man spürt, dass ihn seine Arbeit erfüllt. Er genießt die Herausforderung und sitzt nicht gerne still. Er ist überzeugt, dass man als Farmer in Australien flexibel und anpassungsfähig sein muss, und das ist er. Seine Vision: ein Unternehmen zu hinterlassen, das nachhaltig und rentabel ist.


Bildergalerie


Making Of - Hinter den Kulissen