Dänemark

Betrieb Braeraa, Haderslev, Dänemark

Zum Betrieb

Besteht seit dem Jahr

Übernahme durch Kim Kragh 1994.

Der Betrieb Braeraa existiert seit 1780.

Viehhaltung

3.000 Mastschweine (die Ställe sind verpachtet)

Mitarbeiter

-

Landwirtschaftliche Nutzfläche

Bis 2012 bearbeitete Kim Kragh 1.200 ha.

Heute 600 ha, davon:

310 ha Winterweizen

160 ha Sommer- und Wintergerste

130 ha Raps

Fruchtfolge

Wintergerste, Winterraps, Winterweizen, Winterweizen, Sommergerste

Bodenbeschaffenheit

Schwerer, teilweise lehmig schluffiger Boden.

Niederschlagsmenge pro Jahr

800 mm

Maschinenbesatz

1 AXION 810

1 AXION 840

1 XERION 3300 TRAC VC

(Im Zuge der Umstrukturierung des Betriebes werden der AXION 810 und der XERION 3300 durch einen AXION 930 ersetzt)

Zu Dänemark

Bevölkerung

5,5 Millionen Einwohner

Fläche

Ca. 4,3 Millionen Hektar (ca. 10,6 Millionen acres)

Landwirtschaftliche Nutzfläche

Ca. 2,6 Millionen Hektar (ca. 6,5 Millionen acres)

Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe

Ca. 42.000

Durchschnittliche Betriebsgröße

63 Hektar (156 acres)

In vielen Bereichen verlangen die nationalen Gesetze mehr als die EU-Richtlinien.

 

Nur eine Sache bereitet ihm, genauso wie vielen seiner Berufskollegen in Dänemark, manchmal Kopfschmerzen: Die Rahmenbedingungen seien, verglichen mit denen in der EU, ziemlich eng gefasst. „Wir wollen die Natur schützen und mit ihr arbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass wir professionell wirtschaften und würden uns wünschen, dass man uns mehr vertraut.“ Dänemark sieht sich selbst als Vorreiter, wenn es um die Einhaltung der hohen europäischen Standards im Tier-, Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz geht. Mehr noch. In vielen Bereichen verlangen die nationalen Gesetze mehr als die EU-Richtlinien. „Ein dänischer Pflanzenproduzent darf beispielsweise maximal 140-160 Kilogramm Stickstoff pro Hektar ausbringen, in anderen europäischen Ländern liegt der Wert bei 170-230 Kilogramm pro Hektar, je nach Boden und Fruchtart“, gibt Kim Kragh ein Beispiel.

„Meine Erwartungen an die Maschinenlieferanten ist, dass der Service sehr gut ist, und dass aufkommende Probleme umgehend gelöst werden.“

 

Die Fähigkeit, schnell und effektiv zu reagieren, ist für Kim Kragh eine weitere Grundvoraussetzung in der täglichen Arbeit. „Meine Erwartungen an die Maschinenlieferanten ist, dass der Service sehr gut ist, und dass aufkommende Probleme umgehend gelöst werden. So führe ich auch meinen Betrieb“, beschreibt er seine Anforderungen und erklärt: „Das ist wichtig, weil wir nicht ohne die Maschinen auskommen.“ Mehrere Jahre lang waren auf seinen Feldern Mähdrescher von CLAAS im Einsatz, und immer sei er sehr zufrieden mit der Unterstützung und dem Service gewesen. „Deswegen habe ich auch Traktoren von CLAAS gewählt. Sicher, es gab anfangs Herausforderungen und Probleme, aber die sind stets schnell und professionell gelöst worden.“

 

Heute bewirtschaftet er seinen Betrieb zum größten Teil allein und erledigt zudem für einen Nachbarbetrieb im Lohn alle Arbeiten, die auf den rund 200 Hektar anfallen, ausgenommen ist nur die Düngung. Sollten sich doch einmal kritische Arbeitsspitzen ergeben, kann er auf zwei ehemalige Mitarbeiter zurückgreifen, die gerne stundenweise aushelfen.

 

Dass alle Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden, ist nach Kim Kraghs Erfahrung nochmal besonders wichtig bei dem pfluglosen Verfahren, auf das er 2002 nach einigen erfolgreichen Versuchen auf einzelnen Feldern komplett umgestellt hat. „Dieses System braucht zwar etwas mehr Management und Aufmerksamkeit hinsichtlich der Unkräuter- und Gräserkontrolle, und man muss mit der Bodenbearbeitung und Bestellung der Felder zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, dann müssen die Kapazitäten und Schlagkraft in dem Moment bereitstehen“, erklärt Kim Kragh, aber „ich erziele bessere Ernten, spare Zeit und Diesel und habe den Eindruck, die Flächen sind besser befahrbar.“


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