Schweiz

Betrieb Stefan Naef, Schweiz

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Gründungsjahr

1978

Mitarbeiter

Stefan Naef

Regula Naef

Peter Naef (Senior Chef)

Viehhaltung

20 Milchkühe, 15 bis 20 Jungtiere für die Nachzucht, im Winter 4 bis 5 Mastkälber

Landwirtschaftliche Nutzfläche

34 Hektar Grünland

5 Hektar Wald

Fruchtfolge

Reiner Weide- und Grünlandbetrieb

Bodenbeschaffenheit

Schwerer, lehmiger, relativ humusarmer Boden

Niederschlagsmenge pro Jahr

1.600 mm

Maschinenbesatz

1 ELIOS 220

1 LINER 370

1 VOLTO 58

1 Mähtruck

1 Hangladewagen

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Bevölkerung

Ca. 8,1 Millionen Einwohner

Fläche

41.285 km² (4,1 Mio. Hektar)

Landwirtschaftliche Nutzfläche

1,05 Mio. Hektar

Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe

57.600

Durchschnittliche Betriebsgröße

18,3 Hektar

„Dank Maschinen und Mechanisierung bearbeitet man die Flächen heute viel schneller als noch vor 15 Jahren!“

 

Auch wenn Stefan Naef gerne einmal ausschlafen würde, genießt er diese ruhige Zeit mit den Tieren und plant beim morgendlichen Melken seinen arbeitsintensiven Tag. Dieser beginnt je nach Jahreszeit gegen halb sechs in der Früh und ist ausgefüllt mit den verschiedensten Tätigkeiten: Melken, Stallarbeit, Feldarbeit, Pflege der Maschinen, Instandhaltungsarbeiten und Landschaftspflege.

 

Die Anforderungen an die Milchproduktion für die Käseherstellung sind extrem hoch. „Die Käseherstellung ist ein sehr sensibler Vorgang. Unerwünschte Stoffe kann man da nicht gebrauchen, und auch auf Silagefutter muss verzichtet werden“, beschreibt Stefan Naef die Vorgaben der Käserei. Deshalb füttert er ausschließlich mit Heu. Auch eine Zusatzfütterung mit Kraftfutter würde zusätzliche Ausgaben bedeuten und die Kosten-Nutzen-Rechnung schnell ins Negative kippen lassen. Die jährliche Milchleistung liegt bei rund 6.000 bis 6.500 Liter pro Kuh. Eine Leistung, mit der Stefan Naef zufrieden ist. Er erzielt einen Milchpreis von rund 0,70 Schweizer Franken pro Liter – umgerechnet etwa 0,57 Euro.

 

Stefan Naef hat sich bewusst für eine qualitativ hochwertige Milchproduktion für die Käserei und damit für größere Herausforderungen an die Außenwirtschaft entschieden. Die Heuproduktion ist arbeitsintensiv und erfordert in der Zeit der Heuernte stabiles, trockenes Wetter. Die in der Regel drei möglichen Schnitte pro Jahr finden im Mai, Juli und September statt, da bereits im Oktober der erste Schnee fallen kann.

 

Zur Heuernte setzt Stefan Naef einen ELIOS 220 in Verbindung mit einem LINER 370 ein. Darüber hinaus natürlich die in der Alpenregion speziellen Maschinen wie zum Beispiel einem Mähtruck mit 2 Metern Arbeitsbreite und einem Hangladewagen für die steilen Hänge. „So kann ich auch mit dem ELIOS gut in unseren Mähwiesen arbeiten und die Arbeit rationeller erledigen. Gerade bei schwierigen Wetterbedingungen oder wenn die Böden nass sind, sind sie schwierig zu befahren, die steilen Hänge. Da ist schon Vorsicht geboten“ erläutert Stefan Naef seine Entscheidung. Außerdem sind die Maschinen effizient und vielseitig: „Dank Maschinen und Mechanisierung bearbeitet man die Flächen heute viel schneller als noch vor 15 Jahren!“, beschreibt der Bauer die Entwicklung in der Milchwirtschaft. Mit dem ELIOS 220 erledigt er auch noch typische Wiesenpflegearbeiten sowie die Gülle- / Mistausbringung.


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