Thailand

Aroon Thala-in, Thailand

Zum Betrieb

Besteht seit dem Jahr

1986

Mitarbeiter

Reiner Familienbetrieb

Viehhaltung

Hühner und Gänse für den Eigenbedarf

Landwirtschaftliche Nutzfläche

37 Rai, (6 Hektar/ 14,6 acres)

Bodenbeschaffenheit

Lehmboden

Niederschlagsmenge pro Jahr

Ca. 1.000 mm in der Provinz Khon Kaen.

Im Durchschnitt fallen im Nordosten Thailands ca. 1.200 mm.

Maschinenbestand

1 TALOS 120

Zu Thailand

Bevölkerung

Rund 68 Mil. Einwohner

133 Einwohner pro km² (per 247 Acres)

Gesamtfläche

Ca. 51,3 Mil. Hektar (Ca. 126,7 Mil. Acres)

Landwirtschaftliche Nutzfläche

Ca. 24 Mil. Hektar (Ca. 59,2 Mil. Acres)

Davon entfallen ca. 9,9 Mil. Hektar auf den Reisanbau, gefolgt von Zuckerrohr, Maniok, Mais und Naturkautschuk.

Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe

Ca. 1,5 Millionen.

Die durchschnittliche Betriebsgröße beträgt 3 Hektar. Mehr als ein Drittel der Betriebe bewirtschaften allerdings weniger als 1,5 Hektar.

Reis ist nach Mais und vor Weizen die zweitwichtigste Getreideart der Welt.

 

Reis ist nach Mais und vor Weizen die zweitwichtigste Getreideart der Welt. Mehr als 90 Prozent der Weltreisproduktion kommt aus Asien und wird zum größten Teil auch heute noch von Hand auf sehr kleinen Feldern angebaut. Das Klima in Südostasien ist ideal für den Reisanbau. Es gibt mehr als 200 Mio. Reisfarmen und vor allem in ländlichen Gebieten ist der Reisanbau für mehrere Millionen Menschen die einzige Einnahmequelle. Der Anbau erfolgt prinzipiell auf zwei verschiedene Arten: nass und trocken. Rund 80 Prozent der weltweiten Reismenge kommt heute aus dem Nassreisanbau. Das war nicht immer so. Reis wurde zu einer Wasserpflanze umgezüchtet. Reis kommt mit Überflutung gut zurecht, da er über die Jahrtausende eine Art Durchlüftungsgewebe für die Wurzeln entwickelt hat – das sogenannte Aerenchym, das den Gasaustausch innerhalb des Gewebes regelt. Der Vorteil von Reisanbau auf gefluteten Feldern liegt darin, dass der Unkraut- und Schädlingsdruck geringer ist. Der Trockenreis hingegen gilt als Unterart des heutigen Reis. Der Anbau auf nicht gefluteten Feldern, den man vor allem in regenarmen Regionen betreibt, ist vergleichsweise aufwändig. Der Trockenreis benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit und auf den Anbauflächen hat man mit mehr Unkrautbefall zu kämpfen. Somit fallen die Trockenreis-Erträge in der Regel zwar deutlich niedriger aus, er wird jedoch für sein intensives Aroma sehr geschätzt.

Dank des TALOS kann zu jeder Zeit auf den Feldern gearbeitet werden, sogar an heißen Tagen.

 

Während des Wachstums nimmt Aroon Thala-in zwei Düngergaben vor. Dies erfolgt per Hand. Die erste, wenn die Pflanze zwei bis drei Monate alt ist, und ein weiteres Mal im August/ September unmittelbar nach der Blüte. Die Ernte erfolgt üblicherweise im November und Dezember. Das Wasser wird dafür einige Tage vor der Ernte von den Feldern abgelassen, so dass sie mit den kleinen Reismähdreschern befahren werden können. Der durchschnittliche Ertrag, den der Landwirt erzielt liegt bei rund 500 Kilogramm pro Rai, umgerechnet ca. 3 Tonnen pro Hektar.

 

Der ganze Stolz von Aroon Thala-in ist der CLAAS Traktor, den er als „echten Partner“ bezeichnet. 2011 sah er ihn bei einer Vorführung. „Ich hatte mich am Markt umgesehen, mich mit den verschiedenen Marken beschäftigt, und wollte eigentlich eine andere Marke kaufen.“ Doch dann war er so beeindruckt von dem kraftvollen Auftreten und der Ausstattung der Maschine, dass er sich anders entschied. „Der Händler ließ mich eine Probefahrt machen, und ich war sofort überzeugt“, erinnert er sich. Noch am selben Tag hat er ihn gekauft. „Mein Vater hat früher noch mit einem Büffel gearbeitet und ich hatte dann einen Einachs-Traktor. Da gab es noch nicht mal Traktoren hier in der Gegend“, blickt Aroon Thala-in zurück. Seit er einen Traktor habe, sei sein Leben und das seiner Familie einfacher und angenehmer geworden. „Damit zu fahren ist so komfortabel, es gibt mehrere Gänge zur Auswahl und vor allem: Wir können jetzt zu jeder Zeit auf den Feldern arbeiten, sogar an heißen Tagen, wenn die Sonne brennt und wir normalerweise Schutz im Schatten suchen müssten.“ Jetzt könne man auf dem Traktor sitzen und, geschützt durch ein Dach, einfach weiterarbeiten. „Das ist so viel besser als ein handgeführtes Gerät, bei dem man zudem auch noch vom Laufen müde wird.“ Ja, man könne sagen, dass der Traktor ihn lebendiger und glücklicher gemacht hat.


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Making Of - Hinter den Kulissen